Johannes Eisenberg
Johannes Eisenberg ist eine der schillerndsten Figuren der deutschen Rechtsszene. Als Mitbegründer der Tageszeitung „taz" und deren langjähriger Justiziar war er Teil der linken Medienlandschaft, bevor er sich als Strafverteidiger einen Namen machte.
Seine Mandantenliste liest sich wie ein Who's Who progressiver Anliegen: Julian Assange (im Zivilstreit gegen Daniel Domscheit-Berg), der Chaos Computer Club (nach Polizeiübergriff bei der „Freiheit statt Angst"-Demo 2009), Grünen-Politiker Christian Ströbele und Volker Beck, Jürgen Trittin, Linken-Politikerin Gesine Lötzsch, die Gewerkschaft ver.di, sowie die Verteidigung im Ibiza-Video-Skandal und in BND-Affären. Dazu Prominente wie Til Schweiger und Uwe Ochsenknecht.
Die gemeinsame Klammer: Es sind Mandate für Transparenz, Pressefreiheit und gegen staatliche Übergriffe. Und dann: dieselbe Kanzlei verteidigt ein landeseigenes Unternehmen, das seinen Mietern eine Gesundheitsgefahr verschweigt.